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Dashboard nach Entscheidungen sortiert, Lieferkennzahlen und Massenaktionen

Vier Bereiche statt vierzehn auf dem Dashboard, ein neuer Überblick mit Lieferkennzahlen, Budget und Festpreis pro Ticket – und mehr Massenaktionen.

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Dashboard nach Entscheidungen sortiert, Lieferkennzahlen und Massenaktionen
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Dieses Update räumt drei Oberflächen auf, die mit der Zeit voll gelaufen sind: das Dashboard, das Benachrichtigungs-Panel und Planung & Reports. Dazu kommen zwei neue Funktionen an den Tickets selbst – ein Stundenbudget mit Festpreis-Logik und deutlich mehr Massenaktionen.


Dashboard: vier Bereiche statt vierzehn

Das Dashboard zeigte bisher vierzehn feste Bereiche in fester Reihenfolge. Wer sowohl eigene Tickets hatte als auch Projekte verantwortete, bekam beide Blöcke untereinander – in der Praxis 15 bis 18 Karten auf einer Seite. Die Bereiche waren zudem nach Datenquelle geschnitten, nicht danach, was du damit tun musst.

Jetzt gibt es vier Bereiche, und jeder beantwortet genau eine Frage:

Bereich Frage
Wartet auf dich Was geht nicht weiter, bis du entscheidest?
Läuft Woran arbeitest du gerade – und was wäre als Nächstes dran?
Hängt Was liegt fest, und auf wen wird gewartet?
Nachtragen Wo hast du gearbeitet, aber keine Zeit gebucht?

Ganz oben stehen vier Zahlen, eine pro Bereich. Ein Klick springt zum jeweiligen Bereich. Jeder Bereich lässt sich einklappen – und der Zustand bleibt erhalten, auch nach einem Seitenwechsel oder Neustart.

„Hängt" sagt jetzt, worauf gewartet wird

Bisher waren blockierte Tickets, Tickets ohne Kundenantwort, wartende Freigaben, wartende Agenten und Tickets ohne Bearbeiter fünf getrennte Bereiche. Sie sind zu einer Liste zusammengefasst, in der jede Zeile einen Grund-Chip trägt:

  • wartet seit 4 T. auf Freigabe von Anna
  • seit 12 T. blockiert durch PRJ-142
  • Agent wartet seit 2 T. auf Antwort
  • seit 9 T. ohne Kundenantwort
  • seit 21 T. ohne Bearbeiter

Zusätzlich zählt jetzt auch ein Ticket als blockiert, das schlicht in einem Status der Kategorie Blockiert liegt – nicht nur eines mit einer „wird blockiert von"-Verknüpfung.

Passt ein Ticket auf mehrere Gründe, wird es einmal aufgeführt, unter dem spezifischsten. Dieselbe Regel gilt bereichsübergreifend: Was unter „Hängt" steht, taucht nicht noch einmal unter „Läuft" auf.

Meine Arbeit oder Steuerung – nicht mehr beides gleichzeitig

Wer mindestens ein Projekt verantwortet, sieht oben rechts einen Umschalter:

  • Meine Arbeit – dein eigener Stand: was auf dich wartet, was du in Arbeit hast, was hängt.
  • Steuerung – die Triage-Warteschlange deiner Projekte. „Wartet auf dich" enthält hier neue, ungetriagete oder unzugewiesene Tickets.

Die Wahl wird gespeichert. Wer kein Projekt verantwortet, sieht den Umschalter nicht und bleibt auf „Meine Arbeit".

Persönliche Todos, aktive Runner, Budget-Warnungen, Zeitfreigaben und die Neuigkeiten-Liste bleiben als eigene Karten bestehen – sie sind keine Ticket-Arbeit.


Benachrichtigungen: „Wichtig" ist der neue Standard

Das Panel hat einen dritten Tab bekommen, und er ist die neue Standardansicht:

  • Wichtig (Standard) – nur was jemand an dich gerichtet hat oder was deine Arbeit blockiert: Erwähnungen, Zuweisungen, delegierte Todos, Einladungen, Budget-Freigabeanfragen, angeforderte Freigaben, Agent wartet auf Eingabe, blockierte Tickets, abgelehnte Budgets, fehlgeschlagene Runner-Jobs, überschrittene Budgets, eigene Todo-Erinnerungen.
  • Ungelesen – alles Ungelesene, inklusive der automatischen Erinnerungen.
  • Alle – der vollständige Verlauf.

Das Badge an der Glocke zählt ab sofort nur die wichtigen ungelesenen Benachrichtigungen. Wenn deine Zahl deutlich kleiner geworden ist, liegt es daran – vorher hielten automatische Erinnerungen sie dauerhaft rot.

Alle als gelesen markieren wirkt jetzt genau auf den Tab, in dem du gerade bist. Aus „Wichtig" heraus bleiben informative Benachrichtigungen also ungelesen und werden nicht stillschweigend mit weggeräumt.

Wiederkehrende Erinnerungen sammeln sich nicht mehr an

Erinnerungen zu inaktiven Tickets, zu blockierten Tickets, zu angeforderten Freigaben und zu persönlichen Todos beschreiben einen Zustand, keinen Vorfall. Sie erzeugen deshalb keine neue Zeile mehr pro Durchlauf: Solange eine ungelesene Erinnerung derselben Art zum selben Ticket existiert, wird sie aktualisiert, bekommt einen Zähler und rutscht wieder nach oben. Der Titel nennt den aktuellen Stand („seit 77 Tagen keine Aktivität"), nicht das Ereignis von damals.

Sobald du sie liest, ist der Zähler zurückgesetzt – der nächste Durchlauf legt wieder eine frische Zeile an, falls der Zustand anhält.

Zurückstellen direkt in der Liste

Jede Benachrichtigungszeile mit Ticketbezug hat jetzt eine Zurückstellen-Aktion (sichtbar beim Überfahren mit der Maus). Und: Ein zurückgestelltes Ticket ist ab sofort auch wirklich überall still. Bisher haben Budget-Erinnerungen, Todo-Erinnerungen, Budget-Freigaben und Erklärbarkeits-Erinnerungen das Zurückstellen ignoriert.

Zurückgestellt wird nur, was informativ ist. Etwas, das dir eine Person direkt geschickt hat – eine Erwähnung, eine Zuweisung, eine Freigabeanfrage – kommt weiterhin durch.


Überblick: Lieferkennzahlen unter Planung & Reports

Planung & Reports hatte vier Tabs – Auslastung, Budgets, Zeit & Budget, Timeline – und keine einzige Kennzahl dazu, ob die Lieferung läuft. Der neue erste Tab Überblick schließt die Lücke. Zeitraum wählbar: 4, 12 oder 26 Wochen.

Oben fünf Kennzahlen:

  • Durchsatz – abgeschlossene Tickets pro Woche, mit Veränderung zum Vorzeitraum
  • Durchlaufzeit – Median in Tagen von Erstellung bis Abschluss, dazu der p85-Wert
  • Termintreue – Anteil pünktlich gelieferter Tickets, bezogen auf die mit Termin
  • Überfällig – offene Tickets über dem Fälligkeitsdatum, plus Alter des ältesten
  • Reopen-Rate – Anteil der Tickets, die nach Abschluss wieder geöffnet wurden

Darunter drei Listen:

  • Wo Arbeit liegen bleibt – offene Tickets je Status mit Durchschnittsalter. Das ist die Antwort auf „wo staut es sich".
  • Am längsten liegengeblieben – die ältesten Tickets im aktuellen Status.
  • Team – pro Person: offene Tickets, wartende Tickets, geschätzte Stunden, gebuchte Stunden und – sofern Wochenstunden hinterlegt sind – die Auslastung.

Kennzahlen ohne Datengrundlage zeigen bewusst „—" statt einer Null. Eine frisch aktivierte Kennzahl mit dem Wert 0 liest sich sonst wie ein perfektes Ergebnis. Am oberen Rand steht deshalb, seit wann Daten erfasst werden; die Spalte Auslastung bleibt leer, solange keine Wochenstunden pro Person hinterlegt sind.

Wichtig für Admins: Der Tab hängt an der neuen Berechtigung reports:view. Sie ist standardmäßig nur der Gruppe Administrators zugeordnet, weil die Kennzahlen über alle erreichbaren Projekte hinweg aggregieren und die Last einzelner Personen zeigen. Soll ein Teammitglied den Überblick sehen, aktiviere reports:view unter Einstellungen → Rollen & Berechtigungen in seiner Berechtigungsgruppe. Die Berechtigung ist absichtlich getrennt von timeline:view.

Vier neue Widgets für eigene Dashboards

Dieselben Zahlen gibt es als Widgets unter Dashboards:

Widget Was es zeigt
Durchsatz Abgeschlossene Tickets je Woche (Liniendiagramm)
Durchlaufzeit Median und p85 in Tagen (Balkendiagramm)
Offene Tickets je Status Wo Arbeit liegen bleibt (Balkendiagramm)
Team-Last Offene Tickets je Person (Balkendiagramm)

Sie greifen auf dieselbe Quelle zu wie der Überblick-Tab, können also nicht abweichen. Im Widget-Katalog erscheinen sie nur, wenn du reports:view hast.


Tickets: Budget und Festpreis

Ein Ticket kann jetzt ein mit dem Kunden vereinbartes Stundenbudget tragen und als Festpreis markiert werden. Beides findest du in den Ticket-Eigenschaften (für Kunden nicht sichtbar, wie die übrigen abrechnungsrelevanten Felder).

  1. Öffne das Ticket und wechsle auf Eigenschaften
  2. Trage bei Budget die vereinbarten Stunden ein – z. B. 8h oder 1d 4h
  3. Aktiviere den Schalter Festpreis

Ist kein Budget eingetragen, zählt die Schätzung – du musst dieselbe Zahl also nicht zweimal pflegen.

Was der Festpreis-Schalter bewirkt: Alle Stunden über dem Budget werden automatisch als nicht verrechenbar markiert und so auch an MOCO übermittelt. Konkret:

  • Zeiteinträge werden in Buchungsreihenfolge gegen das Budget gerechnet. Die Buchung, die die Grenze reißt, wird geteilt: Der Teil im Budget bleibt verrechenbar, der Rest wird ein eigener Eintrag direkt dahinter und ist nicht verrechenbar. Alles danach ist komplett nicht verrechenbar.
  • Bereits in MOCO abgerechnete Einträge werden nie umgeflaggt. Sie zählen aber gegen das Budget.
  • Manuell auf „nicht verrechenbar" gesetzte Einträge bleiben unangetastet und verbrauchen kein Budget.
  • Erhöhst du das Budget später oder schaltest den Festpreis wieder aus, werden die automatisch gekappten Einträge wieder freigegeben. Manuelle Entscheidungen bleiben bestehen.

Die Neuberechnung läuft beim Anlegen von Zeit (manuell und per Timer-Stopp), beim Freigeben von MCP-Entwürfen, beim Ändern oder Löschen einer Buchung und beim Ändern von Budget, Schätzung oder Festpreis-Schalter. Zeiten, die per Webhook aus MOCO kommen, werden nicht angefasst – dort ist MOCO führend.

Ist der Festpreis aktiv und liegt Zeit über dem Budget, zeigt das Ticket direkt unter dem Schalter, wie viel gekappt wurde. Die Budget-Übersicht des Tickets weist die nicht verrechenbaren Minuten und die Minuten über Budget getrennt aus.

In MOCO werden Budget (Stundensatz × Budgetstunden) und das Festpreis-Kennzeichen auf das Ticket-Projekt gespiegelt. Eine geteilte Buchung landet als zwei Aktivitäten – verrechenbar und nicht verrechenbar sauber getrennt, ohne manuelles Nacharbeiten. Dasselbe gilt jetzt auch, wenn du das Verrechenbar-Kennzeichen von Hand umschaltest.


Massenaktionen: mehr Felder, mehrere Projekte, mehrere Tickets auf einmal

Mehrere Tickets in einem Durchgang anlegen

Unter Issues gibt es den neuen Button Mehrere Tickets. Im Dialog schreibst du eine Zeile pro Ticket:

Login-Formular überarbeiten
Passwort-Reset-Mail fixen
Session-Timeout dokumentieren

Aufzählungszeichen (- , 1. ) werden automatisch entfernt, leere Zeilen ignoriert – eine kopierte Liste funktioniert also direkt. Die Felder darunter – Projekt, Typ, Status, Bearbeiter, Priorität, Fälligkeit – gelten für alle Zeilen.

Mit Prüfen läuft ein Testlauf: Du siehst pro Zeile, ob sie durchgeht, ohne dass etwas angelegt wird. Pro Durchgang sind bis zu 100 Tickets möglich, Titel bis 200 Zeichen.

Die Massenaktions-Toolbar kann mehr

Zusätzlich zu Status, Bearbeiter, Typ, Epic, Löschen und Kopieren:

  • Labels – hinzufügen oder entfernen. Bewusst kein Ersetzen: Über eine gemischte Auswahl hinweg meint „alle bekommen urgent" nicht „urgent ist das einzige Label".
  • Priorität setzen oder entfernen
  • Fälligkeit setzen oder entfernen
  • Archivieren
  • In Projekt verschieben – auch über Projektgrenzen hinweg

Ein Verschieben fragt immer nach, unabhängig von der Anzahl: Die Tickets bekommen neue Ticket-Keys und landen im Backlog des Zielprojekts. Typ und Meilenstein bleiben nur erhalten, wenn es sie dort ebenfalls gibt. Andere Massenänderungen fragen ab 50 ausgewählten Tickets nach. Das Limit liegt weiterhin bei 500 Tickets pro Aktion.

Die Auswahl darf jetzt Tickets aus mehreren Projekten enthalten – die Berechtigung wird pro Ticket geprüft, Fehler werden pro Ticket gemeldet, statt den ganzen Durchgang abzubrechen.

Massenänderungen verhalten sich wie Einzeländerungen

Das ist die Änderung mit der größten Wirkung im Alltag: Eine Massenänderung durchläuft jetzt exakt denselben Weg wie N einzelne Bearbeitungen. Das heißt, sie löst Benachrichtigungen, Aktivitätseinträge, Automationen und Live-Updates aus – vorher tat sie das nicht, und die Boards der Kolleg:innen blieben nach einer Massenaktion veraltet stehen.

Wenn du also regelmäßig große Auswahlen umsortierst: Deine Automationen greifen jetzt auch dort, und Beobachter:innen bekommen die entsprechenden Benachrichtigungen.


Kurz zusammengefasst

  • Dashboard: vier Bereiche (Wartet auf dich, Läuft, Hängt, Nachtragen) statt vierzehn, jedes Ticket nur noch an einer Stelle, Grund-Chips unter „Hängt", Umschalter Meine Arbeit / Steuerung für Projektverantwortliche. Auswahl und eingeklappte Bereiche bleiben gespeichert.
  • Benachrichtigungen: neuer Standard-Tab Wichtig, Glocken-Badge zählt nur noch Wichtiges, wiederkehrende Erinnerungen sammeln sich zu einer Zeile mit Zähler, Zurückstellen direkt in der Liste – und Zurückstellen wirkt jetzt auf alle informativen Typen.
  • Überblick (neu): Durchsatz, Durchlaufzeit, Termintreue, Überfällig, Reopen-Rate, WIP je Status mit Alter und Team-Last – hinter der neuen Berechtigung reports:view (standardmäßig nur für Administrators). Dazu vier neue Widgets für eigene Dashboards.
  • Tickets: Budget in Stunden plus Schalter Festpreis – Stunden über Budget werden automatisch nicht verrechenbar, die Buchung an der Grenze wird geteilt, MOCO wird entsprechend nachgeführt.
  • Massenaktionen: Mehrere Tickets auf einmal anlegen (bis 100, mit Testlauf), zusätzlich Labels, Priorität, Fälligkeit, Archivieren und Verschieben in ein anderes Projekt; Auswahl über Projekte hinweg; Massenänderungen lösen jetzt Benachrichtigungen und Automationen aus.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um dieses Thema — kurz beantwortet.

Wo sind meine alten Dashboard-Bereiche hin?
Sie sind in vier Bereiche zusammengefasst: Wartet auf dich, Läuft, Hängt und Nachtragen. „Weiterarbeiten“ und „Was kommt als Nächstes“ stehen jetzt gemeinsam unter Läuft, blockierte und wartende Tickets unter Hängt. Ein Ticket erscheint nur noch in einem Bereich.
Warum zeigt die Glocke plötzlich eine kleinere Zahl?
Das Badge zählt jetzt nur noch wichtige ungelesene Benachrichtigungen – Erwähnungen, Zuweisungen, Freigaben, Blocker, fehlgeschlagene Jobs. Automatische Erinnerungen zählen nicht mehr mit. Den vollständigen Stand siehst du weiterhin im Tab Ungelesen.
Wer sieht den neuen Überblick unter Planung & Reports?
Wer die Berechtigung reports:view hat. Sie ist neu und standardmäßig nur der Gruppe Administrators zugeordnet. Teammitglieder bekommen den Tab erst, wenn ein Admin die Berechtigung in ihrer Berechtigungsgruppe aktiviert.
Was passiert mit meinen Stunden, wenn ich ein Ticket auf Festpreis stelle?
Stunden bis zum Budget bleiben verrechenbar, alles darüber wird automatisch als nicht verrechenbar markiert – auch in MOCO. Die Buchung, die genau auf der Budgetgrenze liegt, wird geteilt. Bereits in MOCO abgerechnete Einträge werden nie umgeflaggt.
Wie lege ich mehrere Tickets auf einmal an?
Unter Issues über den Button Mehrere Tickets. Eine Zeile pro Titel, die Felder darunter (Projekt, Typ, Status, Bearbeiter, Priorität, Fälligkeit) gelten für alle Zeilen. Mit Prüfen siehst du vorher, welche Zeilen Probleme machen – dabei wird nichts angelegt.
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