MOCO-Alternative für Software-Agenturen
Spedy vs. MOCO
MOCO ist die Rechnungsseite eurer Agentur: Angebote, Stundensätze, Rechnungen. Spedy ist die Lieferseite: Boards pro Kunde, Tickets, Pull Requests, Zeit am Ticket und MCP für eure Agenten. Die beiden ersetzen sich nicht. Spedy schickt die Stunden nach MOCO.
Einordnung
Wofür MOCO gebaut ist
MOCO ist Agentursoftware für die kaufmännische Seite: Zeiten mit Stundensätzen erfassen, Angebote schreiben, Rechnungen stellen. Wer das sucht, ist bei MOCO richtig, und bleibt es auch mit Spedy. Was MOCO nicht abbildet, ist der Dev-Alltag mit eigenen Agenten: Tickets, die ein Agent per MCP abholt, Pull Requests am Ticket, Pipelines im Blick und die Freigabe von Agentenzeit, bevor sie eine Stunde wird.
Feature-Vergleich
Acht Zeilen, die für eine Software-Agentur mit eigenen Agenten den Unterschied machen.
| Funktion | Spedy | MOCO |
|---|---|---|
| Tickets & Boards | enthalten: Ein Board pro Kunde, Tickets mit Status, Subtickets, Kommentaren und PR-Verknüpfung. | teilweise: Projekte und Aufgaben im Kontext der Abrechnung. |
| Zeiterfassung | enthalten: Timer am Ticket, Agentenzeit als Entwurf zur Freigabe, Sync nach MOCO pro Board. | enthalten: Zeiterfassung mit Stundensätzen, die Basis für Angebot und Rechnung. |
| Budgets & Projektabrechnung | teilweise: Stundenbudget pro Board mit Monatsübertrag. In Stunden, nicht in Euro, keine Rechnungsstellung. | enthalten: Angebote, Rechnungen und Stundensätze. Die Rechnungsseite bleibt hier. |
| Git, Pull Requests & Pipelines | enthalten: GitHub- und GitLab-Pull-Requests am Ticket, Status wandert mit, CI-Pipelines im Dashboard. | nicht enthalten: Ohne Git und ohne Pull Requests. |
| MCP für eure KI-Agenten | enthalten: Eigener MCP-Server pro Organisation, in jedem Plan enthalten. Kein Aufschlag für Agentenzugriff. | nicht enthalten: Ohne MCP für eure Agenten. |
| Kundenzugang | enthalten: Kundenlogins unbegrenzt und kostenlos: Tickets anlegen, Stand und Stunden sehen. | nicht bewertet: Bitte beim Anbieter prüfen |
| DSGVO & Hosting in Deutschland | Gehostet in Deutschland, AVV im Standardvertrag, Self-hosted auf Anfrage. | Bitte beim Anbieter prüfen |
| Preis-Einstieg | Free: ein Einzelplatz zum Anschauen. Pro: 9 € pro Kopf und Monat, netto. | Ab 15 € pro Nutzer und Monat (Listenpreis). |
Stand unserer Recherche, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Angaben zu Drittanbietern sind Listenpreise bzw. öffentlich beschriebene Funktionen. Prüft die aktuellen Angebote der Anbieter selbst.
Wann MOCO die bessere Wahl ist
- Ihr braucht Angebote, Rechnungen und Stundensätze in einem System. Das ist MOCOs Kern, und Spedy hat es bewusst nicht.
- Eure Buchhaltung arbeitet bereits in MOCO und soll dort bleiben.
- Ihr wollt Auslastung und Marge in Euro auswerten. Spedy zählt Stunden und überlässt die Bewertung eurer Rechnungssoftware.
Wann Spedy die bessere Wahl ist
- Eure Entwickler und eure Agenten arbeiten in Tickets, Branches und Pull Requests, und das soll am Kunden hängen, nicht in einem Terminal verschwinden.
- Ihr wollt Agentenzeit sehen und freigeben, bevor sie auf der Rechnung landet.
- Ihr wollt Kunden einen eigenen Login geben, ohne pro Kunde zu zahlen.
- Ihr wollt einen MCP-Server, den Claude Code, Codex oder Cursor mit dem Kontext des richtigen Kundenprojekts nutzen.
Umstieg oder Nebeneinander
Spedy neben MOCO: die Stunden wandern automatisch
Ihr müsst MOCO nicht kündigen. Die in Spedy erfassten Zeiten lassen sich pro Board nach MOCO synchronisieren, sauber getrennt nach Kunde und nach abrechenbar oder nicht. Angebote, Rechnungen und Stundensätze bleiben, wo eure Buchhaltung sie schon hat. Spedy ersetzt Linear, Confluence und Toggl auf der Lieferseite, nicht MOCO.
Häufige Fragen
- Ersetzt Spedy MOCO?
- Nein. Spedy übernimmt die Lieferseite (Tickets, Wiki, Zeit am Ticket, PR-Status), MOCO behält die Rechnungsseite. Die erfassten Zeiten lassen sich pro Board nach MOCO synchronisieren.
- Wie kommen die Stunden aus Spedy nach MOCO?
- Pro Board wählt ihr das passende MOCO-Projekt; erfasste Zeiten wandern per Sync dorthin, inklusive der Unterscheidung abrechenbar oder nicht. Die Freigabe von Agentenzeit passiert vorher in Spedy.
- Kann Spedy Rechnungen an unsere Kunden stellen?
- Nein, bewusst nicht. Spedy kennt keine Stundensätze und stellt keine Rechnungen. Dafür bleibt MOCO zuständig. Spedy liefert die Stunden sauber pro Kunde.
- Was kostet der Umstieg von der reinen MOCO-Zeiterfassung?
- Pro kostet 9 € pro Kopf und Monat, netto. Kundenlogins sind kostenlos, MCP ist in jedem Plan enthalten, ohne Aufschlag für Agentenzugriff. Ihr zieht zuerst genau ein Kundenprojekt um und entscheidet dann.
Weitere Vergleiche
Ein Kundenprojekt.Zwei Wochen. Dann entscheidet ihr.
Board anlegen, ein laufendes Projekt importieren, den ersten Agent-PR laufen lassen. Kein Rollout, kein Umzug von acht Kunden auf einmal.