Preview Environments, Pipeline-Dashboard und OpenAI im Coding Runner
Neue Live-Previews direkt im Ticket, eine provider-übergreifende Pipeline-Übersicht, OpenAI-Modelle im Coding Runner, Projekt-Templates und neue Automations-Trigger für Pull Requests.

Fünf größere Neuerungen in diesem Update: Live-Preview-Environments direkt im Ticket, ein neues Pipeline-Dashboard für alle CI/CD-Provider, OpenAI-Modelle im Coding Runner mit per-Provider-Authentifizierung, Projekt-Templates für schnelle Projektanlage und neue Automations-Trigger für Pull-Request-Status.
Preview Environments: die laufende App direkt im Ticket
Du kannst jetzt eine Live-Preview deines Projekts direkt im Ticket starten — ohne lokale Entwicklungsumgebung, ohne manuelles Deployment.
So funktioniert es
- Öffne ein Ticket, dessen Board mit einem Repository verbunden ist
- Klicke auf Preview öffnen
- Spedy startet einen Docker-Container mit deinem Projekt und zeigt die laufende App in einem eingebetteten Browser
Die Preview öffnet sich in einer Split-Ansicht: links die App, rechts die Ticket-Details. Du kannst in der App navigieren — die Adressleiste zeigt den aktuellen Pfad und lässt dich direkt zu bestimmten Routen springen.
Was du in der Preview machen kannst
- Navigieren: Klicke dich durch die App oder gib einen Pfad in die Adressleiste ein
- Annotieren: Klicke auf ein UI-Element, um einen Kommentar zu hinterlassen — die Annotation wird am Ticket gespeichert
- AI-Agent nutzen: Im Agent-Tab (rechte Seitenleiste) kannst du beschreiben, was du ändern willst. Der Agent sieht den aktuellen Kontext der Preview, nimmt Änderungen am Code vor und die Preview aktualisiert sich automatisch
- Screenshots einfügen: Füge Screenshots per Paste oder Upload ein, damit der Agent den visuellen Kontext hat
Mehrere Views pro Projekt
Wenn dein Projekt mehrere Einstiegspunkte hat (z. B. /admin und /storefront), kannst du diese in einer .spedy/preview.yml definieren. In der Preview wechselst du dann per Dropdown zwischen den Views.
Preview-Stack konfigurieren
Unter Projekteinstellungen → Agents konfigurierst du:
- Repository: das GitHub-Repo, das für Previews verwendet wird
- Preview-Stack: welcher Docker-Stack die Preview antreibt (Shopware, Magento, Next.js oder eigener Stack)
- Snapshots: optionale Datenbank-Dumps, damit Previews mit Testdaten starten
Projekt-Templates: neue Projekte in einem Klick
Unter Einstellungen → Projekt-Templates findest du vorkonfigurierte Repository-Vorlagen. Wenn du ein neues Projekt erstellst, wählst du ein Template — Spedy klont das Repository und richtet das Projekt automatisch ein.
Mitgelieferte Templates
- Shopware 6 (dockware) — E-Commerce mit voreingerichtetem Preview-Stack
- Magento 2 (Mage-OS) — E-Commerce-Alternative
- Next.js — Frontend-Projekte
Eigene Templates hinzufügen
- Gehe zu Einstellungen → Projekt-Templates
- Klicke auf Template hinzufügen
- Gib den Namen und das GitHub-Repository im Format
owner/repoein - Optional: füge eine Beschreibung hinzu
Das Repository muss ein GitHub-Template-Repository sein. Eingebaute Templates können nicht gelöscht werden, eigene schon.
Pipeline-Dashboard: alle CI/CD-Runs auf einen Blick
Unter Pipelines in der Hauptnavigation findest du eine neue, provider-übergreifende Übersicht aller CI/CD-Pipeline-Runs. Egal ob dein Team GitHub Actions, GitLab CI oder Bitbucket Pipelines nutzt — hier siehst du alles an einem Ort.
Was das Dashboard zeigt
- Status-Filter: Needs Attention, Running, Failed, Success — oder alle
- Provider-Filter: GitHub, GitLab, Bitbucket — einzeln oder kombiniert
- Pro Run: PR-Autor, Branch, Repository, Status, Dauer und Anzahl fehlgeschlagener/bestandener Steps
- Echtzeit: Neue Runs und Statusänderungen erscheinen automatisch per WebSocket
Klicke auf einen Run, um die einzelnen Pipeline-Steps und deren Details zu sehen. Pipelines ist ein Feature, das du in den Feature-Einstellungen deines Boards aktivieren kannst.
OpenAI-Modelle im Coding Runner
Der Coding Runner unterstützt jetzt neben Claude auch OpenAI-Modelle. Du wählst das Modell — der Provider folgt automatisch.
Verfügbare Modelle
Anthropic (Claude Code):
- Haiku 4.5 — schnell, günstig
- Sonnet 4.6 — ausgewogen
- Opus 4.8 — stärkster, neuer Standard
OpenAI (Codex):
- GPT-5 Codex — optimiert für Code
- GPT-5 — allgemein
Die Modellauswahl findest du in den Runner-Team-Einstellungen unter Pipeline-Stufen und Agent-Konfigurationen. Pro Stufe und pro Agent kannst du ein anderes Modell wählen.
Per-Provider-Authentifizierung im Setup-Wizard
Der Runner-Setup-Wizard trennt die AI-Backend-Konfiguration jetzt nach Provider:
- Claude: Aus / API-Key (über Vault) / Subscription (lokaler Claude-Max-Login auf dem Runner)
- OpenAI: Aus / API-Key (über Vault) / Subscription (lokaler ChatGPT-Login auf dem Runner)
Beide Provider können gleichzeitig aktiv sein. Der Runner routet Jobs automatisch zum richtigen Backend, basierend auf dem gewählten Modell.
GitLab-Repositories im Coding Runner
Der Coding Runner kann jetzt auch GitLab-Repositories klonen und bearbeiten. Wenn du ein GitLab-Repo an dein Board anbindest, erkennt der Runner die Clone-URL und richtet sich entsprechend ein — inklusive Self-Hosted-Instanzen.
Neue Automations-Trigger: PR-Pipeline und Review-Status
Die Automations-Engine kennt jetzt den Status von Pull Requests als Bedingung. Du kannst Regeln bauen, die auf Pipeline-Status (Success, Failed, Running) und Review-Status (Approved, Changes Requested, Pending) reagieren.
Beispiel
Wenn der PR-Status sich ändert, und die Pipeline ist
Success, und der Review istApproved, dann verschiebe das Ticket nachDone.
Dazu gibt es zwei neue Trigger-Events:
- PR Status Changed — feuert bei jeder Änderung an Pipeline oder Review
- PR Merged — feuert, wenn ein Pull Request gemergt wird
Automatische Triage fehlgeschlagener Pipelines
Organisationen können jetzt eine automatische Triage für fehlgeschlagene CI-Pipelines aktivieren. Wenn diese Option eingeschaltet ist, scannt Spedy regelmäßig offene Pull Requests mit fehlgeschlagenen Pipelines und startet automatisch einen Coding-Agent-Job, der versucht, den Fehler zu beheben.
Die Funktion ist opt-in und respektiert Cooldowns und Retry-Limits pro PR, damit keine doppelten Jobs entstehen.
Abrechnung: Karte bei Pro-Trial, neue Rechnungen
Pro-Trial mit Karte
Der Pro-Trial (30 Tage kostenlos) erfordert jetzt die Eingabe einer Zahlungsmethode bei der Anmeldung. Der Ablauf:
- Billing-Adresse eingeben
- Checkout über Mollie — ein kleiner Verifizierungsbetrag wird eingezogen und sofort zurückerstattet
- Trial startet (30 Tage, €0)
- Nach Ablauf: automatische Umwandlung in ein bezahltes Abo
Du kannst den Trial jederzeit kündigen. Der Zugang bleibt bis zum Ende der 30 Tage bestehen.
Neue Rechnungen
Rechnungen sind jetzt §14-UStG-konforme PDFs mit vollständigem Umsatzsteuer-Ausweis. Unter Einstellungen → Billing siehst du alle Rechnungen mit Status (Bezahlt, Ausgestellt, Storniert) und kannst sie als PDF herunterladen.
Bei EU-B2B-Kunden mit gültiger USt-IdNr. greift das Reverse-Charge-Verfahren. Die USt-IdNr. wird beim Speichern der Billing-Adresse automatisch über VIES validiert.
Anteilige Abrechnung bei Sitzplatzänderungen
Wenn du mitten in einem Abrechnungszeitraum ein neues Teammitglied hinzufügst, wird der anteilige Betrag sofort berechnet — nicht erst bei der nächsten Rechnung.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um dieses Thema — kurz beantwortet.
Was sind Preview Environments?
Wo finde ich das Pipeline-Dashboard?
Kann ich jetzt auch OpenAI-Modelle im Runner nutzen?
Was sind Projekt-Templates?
Was ändert sich bei der Abrechnung?
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