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Projekt-Icons, Pipelines live im Blick und eine teilbare Suche

Projekte bekommen ein eigenes Icon, laufende Pipelines stehen oben auf der Seite, die Suche wird teilbar – und Buchen startet jetzt die 30-Tage-Testphase.

Spedy Team8 Min. LesezeitRead in English
Projekt-Icons, Pipelines live im Blick und eine teilbare Suche
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Dieses Update dreht sich um Wiedererkennbarkeit und Übersicht: Projekte bekommen ein eigenes Icon, laufende Pipelines stehen fest oben auf der Seite, die Suche hat eine eigene Seite mit gemerkten Filtern und teilbarem Link, und Ticket-Karten zeigen, was zuletzt passiert ist. Dazu zwei Änderungen, die du kennen solltest: Die Tabellen-Ansicht auf Projekten entfällt, und das Buchen eines Tarifs startet jetzt automatisch die 30-Tage-Testphase.


Projekt-Icons: jedes Projekt bekommt ein Gesicht

In der Projektübersicht und im Projekt-Header sahen bisher alle Projekte gleich aus – man las Namen statt Formen. Jetzt hat jedes Projekt ein quadratisches Icon, und du entscheidest, wie viel Aufwand du hineinsteckst:

  • Kürzel (Standard) – das Projekt-Kürzel auf einer Farbfläche. Ohne dein Zutun aktiv, für jedes bestehende Projekt.
  • Symbol – ein Symbol aus einem kuratierten Katalog von rund 50 Zeichen (Rakete, Code, Warenkorb, Diagramm, Schild …), gruppiert nach Produkt, Engineering, Web & Commerce, Design, Kommunikation und Analyse.
  • Bild – dein eigenes Logo, hochgeladen als PNG, JPEG oder WebP (max. 512 KB) und automatisch mittig auf 256 × 256 zugeschnitten.

So stellst du es ein

  1. Öffne Projekt → Einstellungen → Allgemein
  2. Gehe zum Abschnitt Projekt-Icon
  3. Wähle eine Farbe (12 Töne von Neutral über Petrol bis Rosé) und ein Symbol – oder klicke auf Bild hochladen

Jede Auswahl wird sofort gespeichert, es gibt keinen Speichern-Button. Die Vorschau oben im Abschnitt zeigt dir direkt, wie das Projekt künftig überall auftaucht.

Zwei Details, die im Alltag helfen:

  • Zurück zum Kürzel: Klicke einfach erneut auf das aktive Symbol – das Projekt zeigt wieder sein Monogramm.
  • Farbe gilt für Kürzel und Symbol: Ein hochgeladenes Bild bringt seine eigenen Farben mit, die Farbauswahl wirkt dann nicht mehr auf das Icon.

Zum Ändern des Icons brauchst du dieselbe Berechtigung wie für die übrigen Projekteinstellungen. SVG-Dateien werden bewusst nicht angenommen – erlaubt sind PNG, JPEG und WebP.


Board-Ansichten: die Tabelle entfällt

Der Ansichts-Umschalter oben im Projekt bietet ab sofort nur noch Board (Kanban) und Liste. Die Tabellen-Ansicht wurde entfernt – sie stand direkt neben der Listen-Ansicht und zeigte dieselben Tickets mit denselben Filtern.

Was du tun musst: nichts. War bei einem Projekt zuletzt die Tabelle aktiv, öffnet Spedy es automatisch wieder im Board. Die gespeicherte Auswahl pro Projekt funktioniert unverändert, nur eben mit zwei statt drei Optionen.

Für eine tabellarische Sicht über mehrere Projekte hinweg bleibt der Issues Hub die richtige Adresse; für Termine und Zeiträume die Timeline.


Pipelines: „Läuft gerade" steht jetzt oben

Bisher war die Pipelines-Seite ausgerechnet in dem Moment leer, in dem man sie am dringendsten brauchte: kurz nach dem Start eines Laufs. Der Standard-Filter ist Aufmerksamkeit nötig, und ein gesunder laufender Job gehört per Definition nicht dazu.

Neu ist deshalb ein Panel Läuft gerade, das fest über der Liste sitzt:

  • Es zeigt laufende und eingereihte Läufe – unabhängig vom aktiven Filter. Ein gerade gestarteter Lauf ist also sofort sichtbar, ohne dass du erst den Filter wechselst.
  • Angezeigt werden die ersten fünf; darunter steht „{n} weitere laufen gerade" mit einem Klick auf Alle laufenden.
  • Die Dauer zählt live hoch, statt leer zu bleiben, bis der Lauf fertig ist.
  • Läufe im Panel werden aus der Liste darunter herausgenommen – keine Karte erscheint doppelt.

Zusätzlich zählt ein frisch angestoßener Lauf jetzt schon als „laufend", während er noch in der Warteschlange hängt. Und die Sortierung folgt der Dringlichkeit: Aufmerksamkeit nötig → aktiv → zuletzt beendet. Ein noch laufender Job steht also über einem, der eine Sekunde vorher grün wurde.

GitHub: Läufe ohne Pull Request

GitHub-Workflow-Läufe werden jetzt eigenständig erfasst – so, wie es bei GitLab bereits der Fall war. Damit erscheinen auch Läufe

  • auf dem Default-Branch,
  • auf Tags,
  • aus Schedules und
  • manuell gestartete Workflows

in der Pipelines-Ansicht. Vorher war nur sichtbar, was an einem offenen Pull Request hing.

Hinweis: Es gibt keinen Nachtrag für die Vergangenheit. Ältere Läufe ohne Pull Request erscheinen nicht rückwirkend – ein Repository füllt sich, sobald der nächste Workflow startet.

Der Stage-Graph nutzt die volle Breite

Klappst du einen Lauf auf, spannt sich der Stage-Graph jetzt über die komplette Kartenbreite, statt sich neben den Aktions-Buttons zu quetschen. Rahmen und grauer Hintergrund sind weg; passt der Graph nicht ins Bild, scrollt er horizontal in seinem eigenen Bereich. Auf dem Handy zeigt eine weiche Kante an, auf welcher Seite noch etwas kommt.


Suche: eigene Seite, gemerkte Filter und Projekt-Treffer

Die Suche war bisher rein flüchtig: Palette zu, Filter weg. Das ändert sich.

Gemerkte Filter. Projekte, Status, Bearbeiter sowie Blockiert und Freigabe erforderlich bleiben erhalten – auch wenn du die Palette schließt oder die Seite neu lädst. Über Alle löschen setzt du sie zurück.

Neuer Status-Filter. Zusätzlich zu den bisherigen Filtern kannst du jetzt auf einen oder mehrere Status einschränken. Der Filter arbeitet organisationsweit, du musst also nicht erst ein Projekt wählen.

Projekte als Treffer. Tippst du einen Projektnamen oder ein Kürzel, erscheint ein eigener Abschnitt Projekte über den Tickets – der schnellste Weg, ein Projekt zu öffnen, ohne durch die Seitenleiste zu scrollen.

Eine Suchseite, die man verschicken kann. Drücke Enter in der Palette (oder klicke auf Alle Ergebnisse für „…" anzeigen), und du landest auf der neuen Seite /search. Dort steht der komplette Suchzustand in der URL – Suchbegriff, Projekte, Status, Bearbeiter, Blockiert, Freigabe. Über Link kopieren gibst du genau diese Suche an eine Kollegin weiter; sie sieht dieselbe Liste. Mehr laden hängt weitere Ergebnisse an, statt zu blättern.

Die Pfeiltasten öffnen wie gewohnt direkt einen einzelnen Treffer.

Neuer Shortcut. Die Suchpalette öffnet sich jetzt auch mit ⌘/Strg + S – zusätzlich zu ⌘/Strg + K und /. Praktisch, weil die Taste auf jeder Board-Ansicht frei ist.


Ticket-Karten: letzte Aktivität und voller Titel

Zwei kleine Ergänzungen an den Karten auf dem Board, die man sofort merkt.

Letzte Aktivität. Unter dem Titel steht jetzt eine dezente Zeile, wer zuletzt etwas getan hat – zum Beispiel „Kommentar von Anna Düsing · vor 2 Std.". Erfasst werden Kommentare, Statuswechsel, Zuweisungen, das Anlegen des Tickets sowie Commits und Pull-Request-Aktivität. So erkennst du auf dem Board, wo sich gerade etwas bewegt, ohne jedes Ticket zu öffnen.

Voller Titel im Hover. Lange Ticket-Titel werden auf der Karte weiterhin gekürzt – fährst du mit der Maus darüber, zeigt ein Tooltip den vollständigen Titel. Der Tooltip erscheint nur dann, wenn der Titel tatsächlich abgeschnitten ist, und stört sonst nicht.

Beides gilt für die Board-Ansicht, die Listen-Ansicht und den Issues Hub.


Zeiten & Budget: nach Projekt filtern

Die Seite Zeiten & Budget listete bisher immer alle Projekte. Jetzt gibt es oben einen Projekt-Filter mit Suchfeld: Wähle ein Projekt, und sowohl die Projektkarten als auch die offenen Budget-Freigaben zeigen nur noch dieses eine Projekt.

Die Auswahl steht als ?boardId= in der URL – die gefilterte Ansicht lässt sich also verlinken und teilen. Und der Zeit-&-Budget-Chip im Kopf eines Projekt-Boards führt jetzt direkt in die gefilterte Ansicht genau dieses Projekts, statt in die Gesamtliste.

Über Alle Projekte kommst du zurück zur vollständigen Übersicht. Zeigt ein Link auf ein Projekt, das du nicht (mehr) sehen darfst, erscheint statt einer leeren Seite ein Hinweis mit einem Button Alle Projekte anzeigen.


MOCO: alles auf ein festes Projekt buchen

Bisher legte Spedy für jedes Ticket automatisch ein eigenes MOCO-Projekt an. Wenn du stattdessen alle Zeiten eines Spedy-Projekts gebündelt auf einem MOCO-Projekt sehen willst, geht das jetzt.

Wähle in der Projekt-Zuordnung unter Einstellungen → Integrationen → MOCO zusätzlich zum Kunden ein festes MOCO-Projekt. Dann gilt:

  • Alle Zeiteinträge des Spedy-Projekts – aus Tickets und Buchungsposten – landen auf diesem einen MOCO-Projekt.
  • Damit die Zuordnung nachvollziehbar bleibt, beginnt jede Buchungsbeschreibung mit der Ticket-Referenz und dem Titel, z. B. #ACME-42 Login-Bug | Debugging.
  • Das Budget des gemeinsamen Projekts wird nicht mehr aus einzelnen Ticket-Schätzungen überschrieben.

Das Feld ist optional. Lässt du es leer, bleibt alles wie bisher: ein MOCO-Projekt pro Ticket.


Abrechnung: Buchen startet die Testphase

Bisher wurde beim Buchen eines Tarifs sofort der volle Preis fällig. Wenn deine Organisation noch nie ein Abo hatte, startet die Buchung jetzt automatisch die 30-tägige Testphase:

  • Der Button heißt 30 Tage kostenlos testen.
  • Heute wird nichts berechnet. Beim Buchen hinterlegst du nur deine Zahlungsmethode – dabei fällt eine 0,01 €-Verifizierung an, die sofort erstattet wird.
  • Die erste Abbuchung erfolgt nach Ablauf der 30 Tage. Bis dahin kannst du jederzeit kündigen.

Der gleiche Hinweis erscheint überall dort, wo dich Spedy zum Upgrade auffordert. Ist deine Testphase bereits abgelaufen, buchst du wie gewohnt sofort zum regulären Preis.

Nur noch Firmenkunden aus DE, AT und CH

Zwei Einschränkungen bei der Rechnungsadresse, die bestehende Workflows betreffen können:

  • Als Land sind nur noch Deutschland, Österreich und die Schweiz möglich. Die Länderauswahl im Formular ist entsprechend gekürzt.
  • Die Abrechnung ist B2B. Eine Rechnungsadresse muss auf eine Firma laufen; der reine Privat-Modus mit vollständigem Namen wird nicht mehr akzeptiert.

Was du tun musst: Nur etwas, wenn eine bereits gespeicherte Adresse davon abweicht – dann bricht der Checkout mit einem entsprechenden Hinweis ab. Gehe in dem Fall zu Einstellungen → Abrechnung → Rechnungsadresse, wähle Firma, trage den Firmennamen ein und setze das Land auf DE, AT oder CH. Danach funktioniert die Buchung wieder. Bestehende, laufende Abos sind davon nicht betroffen.


Kurz zusammengefasst

  • Projekt-Icons: Kürzel, Symbol (rund 50 kuratierte Zeichen, 12 Farben) oder eigenes Bild – einzustellen unter Projekt → Einstellungen → Allgemein → Projekt-Icon, jede Auswahl speichert sofort.
  • Board-Ansichten: Nur noch Board und Liste; die Tabellen-Ansicht ist entfernt, gespeicherte Tabellen-Auswahl fällt automatisch auf Board zurück.
  • Pipelines: Panel Läuft gerade über der Liste (filterunabhängig, live mitlaufende Dauer), GitHub-Läufe jetzt auch ohne Pull Request, Stage-Graph über die volle Kartenbreite.
  • Suche: Filter bleiben gemerkt, neuer Status-Filter, Projekt-Treffer, teilbare Seite /search mit Link kopieren und Mehr laden, zusätzlicher Shortcut ⌘/Strg + S.
  • Ticket-Karten: letzte Aktivität („Kommentar von X · vor 2 Std.") und voller Titel im Hover – auf Board, Liste und im Issues Hub.
  • Zeiten & Budget: Projekt-Filter mit ?boardId= in der URL, Deep-Link aus dem Board-Kopf.
  • MOCO: optionales festes MOCO-Projekt pro Zuordnung, Buchungsbeschreibung mit Ticket-Referenz.
  • Abrechnung: Buchen startet die 30-Tage-Testphase (heute nichts berechnet), Rechnungsadresse nur noch als Firma und mit Land DE, AT oder CH.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um dieses Thema — kurz beantwortet.

Wie gebe ich einem Projekt ein Icon?
Öffne Projekt → Einstellungen → Allgemein und dort den Abschnitt Projekt-Icon. Du hast drei Möglichkeiten: das Kürzel als Monogramm (Standard, nichts zu tun), ein Symbol aus dem Katalog oder ein hochgeladenes Bild (PNG, JPEG oder WebP, max. 512 KB). Jede Auswahl wird sofort gespeichert.
Wo ist die Tabellen-Ansicht meiner Projekte geblieben?
Die Tabellen-Ansicht wurde entfernt. Der Ansichts-Umschalter bietet jetzt Board (Kanban) und Liste. Wenn bei dir zuletzt die Tabelle aktiv war, öffnet sich das Projekt automatisch wieder im Board – du musst nichts umstellen.
Warum sehe ich jetzt GitHub-Läufe ohne Pull Request?
GitHub-Workflow-Läufe werden jetzt eigenständig erfasst – also auch Läufe auf dem Default-Branch, auf Tags, aus Schedules oder manuell gestartet. Vorher tauchten sie nur neben einem offenen Pull Request auf. Historische Läufe werden nicht nachgeladen: Ein Repository füllt sich, sobald der nächste Workflow startet.
Bleiben meine Suchfilter jetzt erhalten?
Ja. Projekte, Status, Bearbeiter, Blockiert und Freigabe erforderlich werden gemerkt – auch nach dem Schließen der Suchpalette und nach einem Reload. Über Alle löschen setzt du sie zurück. Zusätzlich stehen Suchbegriff und Filter auf der neuen Seite /search in der URL, sodass du eine Suche per Link weitergeben kannst.
Was ändert sich, wenn ich jetzt einen Tarif buche?
Hast du noch nie ein Abo gehabt, startet die Buchung eine 30-tägige Testphase: Heute wird nichts berechnet, es wird nur deine Zahlungsmethode mit einer sofort erstatteten 0,01 €-Verifizierung hinterlegt. Die erste Abbuchung erfolgt nach Ablauf der 30 Tage, bis dahin kannst du jederzeit kündigen. Zusätzlich ist die Abrechnung jetzt auf Firmenkunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz beschränkt.
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