Runner, Live-Previews und Agent-Skills entfernt: Spedy ist die Schicht, in der eure Agenten arbeiten
Wir betreiben keine Agenten mehr. Was wegfällt (Runner, Previews, Skills), was bleibt (MCP, Handoff, Budgets, Freigaben) und was ihr tun müsst: nichts.

Wir haben die Coding-Runner, die Live-Previews und die Agent-Skills aus Spedy entfernt. Der Grund ist derselbe wie beim KI-Chat vor ein paar Monaten: Ihr habt euer Agenten-Setup längst. Claude Code im Terminal, Codex in der CI, Cursor in der IDE – jedes Team hat sich entschieden, und keins davon wartet darauf, dass Spedy einen weiteren Agenten in einem Container hochfährt. Was fehlt, ist nicht noch ein Agent. Was fehlt, ist der Ort, an dem seine Arbeit ankommt: Kontext rein, Pull Request raus, Stunde auf dem richtigen Kunden.
Genau das ist Spedy ab jetzt. Wir betreiben keine Agenten. Wir sind die Arbeits- und Koordinationsschicht für Teams, die mit eigenen KI-Agenten arbeiten.
Was wegfällt
Alles, was einen von Spedy gesteuerten Agenten vorausgesetzt hat:
- Coding-Runner: Runner-Registrierung, Runner-Tokens (
rnt_), Runner-Jobs mit Log und Stufen, das Setup mitdocker-compose up, Runner-Analytics und Kosten-Tracking. - Runner-Teams und Multi-Agent-Pipelines: Die Zuweisung eines Agenten-Teams am Ticket, Trigger-Status, Pipeline-Stufen und die automatischen Re-Runs nach „changes requested“.
- Live-Previews pro Ticket: Preview-Umgebungen, Branch-Auswahl, DB-Snapshots, Preview-Screenshots und -Videos am PR, der Preview-Agent samt Berechtigungen, Hooks und Annotationen auf Preview-Bildern.
- Epic-Orchestrator: Epic-Runs, die Sub-Tickets in Wellen auf einen gemeinsamen Branch verteilt haben.
- Agent-Skills: Die Skills-Bibliothek in den Organisations-Einstellungen.
- Externe MCP-Server und Organisations-Secrets: Beides wurde nur von Runnern gelesen. Ihr hinterlegt keine LLM-Schlüssel mehr in Spedy.
Die Einstellungs-Gruppe „KI-Agenten“ (Runner & Agents, MCP-Server, Agent-Skills) ist damit weg, ebenso die Feature-Schalter „Runner“ und „Preview“ pro Organisation und Projekt. Auf der Website sind die Seiten zur KI-Agent-Pipeline und zu den Previews entfernt.
Warum
Ein von Spedy betriebener Runner war immer ein Kompromiss: ein zweites Agenten-Setup neben dem, das eure Devs sowieso nutzen, mit eigener Konfiguration, eigenen Skills, eigenen Secrets. Jede Verbesserung an Claude Code oder Codex kam bei euch zuerst im Terminal an – und beim Runner erst, wenn wir nachgezogen hatten.
Dabei ist der Engpass in Agenturen nicht das Tippen. Es sind Kontext, Review und Verantwortung: Welcher der acht Kunden ist das? Welches Budget hängt dran? Wer reviewt den PR? Wo steht die Stunde am Monatsende? Das sind Fragen an eine Arbeitsplattform, nicht an einen Agenten – und deshalb konzentrieren wir uns darauf.
Was bleibt
Alles, was euren Agenten Kontext gibt und euch den Überblick:
- Der Spedy-MCP-Server: Tickets, Boards, Status, Labels, Meilensteine, Custom Fields, Wiki, Wissensbasis, Pull Requests, Pipelines, Timer und Work-Context – für Claude Code, Codex, Cursor, Claude Desktop oder jeden anderen MCP-Client. Jede Aktion läuft mit den Rechten des Nutzers, der den Agenten angebunden hat.
- Personal Access Tokens und OAuth: Der Weg, über den euer Agent sich authentifiziert.
- Handoff ins Coding-Tool: Ein Klick im Ticket-Header öffnet das Ticket in eurem Tool – mit Kontext, Branch-Name und Repo als Prompt. Der Agent meldet sich per Kommentar zurück.
- Pull Requests und Pipelines: GitHub- und GitLab-PRs am Ticket, Status wandert mit, CI-Läufe im Pipelines-Dashboard – egal, ob ein Mensch oder ein Agent den PR geöffnet hat.
- Automationen: Regeln auf Ticket-Ereignisse, deren Ergebnis am Ticket landet.
- KI-Wissensbasis: Self-hosted Embeddings, per MCP für eure Agenten erreichbar.
- Zeiterfassung mit Freigabe von Agentenzeit: Was ein Agent über MCP bucht, landet als Entwurf in eurer Freigabe – getrennt von der Zeit eurer Leute, auf dem Board des richtigen Kunden. Erst wenn ein Mensch freigibt, zählt sie.
- Projekt-Vorlagen aus dem eigenen Template-Repo bleiben ebenfalls – nur ohne Preview-Bezug.
Was ihr tun müsst
Nichts. Die Runner-, Preview- und Skills-Seiten verschwinden automatisch, sobald das Update live ist. Tickets, Kommentare, verknüpfte Pull Requests, Zeiten und Wissenseinträge bleiben unverändert.
Drei Hinweise:
- Runner-Tokens funktionieren nicht mehr. Ein laufender Runner-Container bekommt beim nächsten Heartbeat einen Fehler. Ihr könnt ihn einfach abschalten.
- Bestehende Runner-Daten werden gelöscht – Runner, Jobs, Teams, Previews, Snapshots, Epic-Runs, Skills, externe MCP-Server-Konfigurationen und Organisations-Secrets. Wenn ihr Runner-Logs aufheben wollt, exportiert sie vorher.
- Agenten per MCP anbinden: Unter Konto → API-Tokens einen Token anlegen und im Coding-Tool eintragen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Claude Code, Cursor und Claude Desktop steht in der Dokumentation.
Weniger Infrastruktur, klarere Rollen: Ihr bringt den Agenten, Spedy bringt Kontext, Budgets und den Überblick.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um dieses Thema, kurz beantwortet.
Warum wurden die Coding-Runner entfernt?
Wie arbeitet mein Agent jetzt mit Spedy?
Was passiert mit unseren Runner-Daten?
Muss ich etwas umstellen?
Kostet die Anbindung unserer Agenten etwas?
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