Agent-Mentions: Sprich direkt mit deinem Runner im Ticket
Ab sofort können Agenten per @mention direkt in Tickets und Kommentaren agieren – ohne Code, ohne Umwege.

Stell dir vor, du schreibst gerade eine Ticketbeschreibung – und kannst deinen AI-Agenten genauso einfach einbinden wie einen Kollegen. Kein separates Interface, kein manueller Trigger, keine Wartezeit. Einfach @agent schreiben, Aufgabe beschreiben, fertig.
Genau das ist ab jetzt möglich.
Was sind Agent-Mentions?
Mit Agent-Mentions kannst du Runner-Teams direkt in Ticketbeschreibungen und Kommentaren ansprechen. Wenn ein Agent-Team einen Mention-Handle hat – zum Beispiel @qa oder @helper – reicht es, ihn in einem Kommentar zu erwähnen:
@qa bitte prüfe ob die API-Änderungen rückwärtskompatibel sind
Der Agent startet sofort, liest den Kontext des Tickets, führt seine Analyse durch und antwortet direkt im Thread. Du bekommst die Antwort genau dort, wo du gefragt hast – im Ticket selbst.
Was kann ein Agent darin tun?
Agents mit Projekt-Zugriff haben vollen Zugriff auf die Spedy-Plattform:
- Kommentare lesen und schreiben – inklusive Thread-Antworten auf deinen genauen Kommentar
- Ticketbeschreibungen verbessern – strukturieren, ergänzen, umformulieren
- Tickets aktualisieren – Status, Priorität, Felder setzen
- Knowledge Store durchsuchen – Wissen aus vergangenen Projekten einbeziehen
- Kontextsensitiv agieren – der Agent sieht, wer ihn mentions hat, was das Ziel ist und was bereits im Ticket steht
Zwei Trigger, ein Ergebnis
Agent-Mentions funktionieren an zwei Stellen:
1. In Kommentaren
Schreib einen Kommentar, erwähne den Agenten und beschreibe dein Anliegen. Der Agent antwortet direkt als Thread-Reply.
2. In der Ticketbeschreibung
Du kannst Agenten auch beim Erstellen oder Bearbeiten einer Beschreibung einbinden. Nützlich zum Beispiel um eine Rohbeschreibung sofort strukturieren zu lassen.
Einrichten in 3 Schritten
- Runner-Team als Projekt-Agent aktivieren – In den Team-Einstellungen den Toggle „Projekt-Agent" aktivieren
- Mention-Handle vergeben – z. B.
qa,helperoderdocs - Prompt konfigurieren – Optional: Definiere, wie sich der Agent im Projekt-Kontext verhalten soll
Danach steht das Team als auswählbarer Agent im @mention-Autocomplete jedes Tickets zur Verfügung – mit eigenem Bot-Icon und „Agent"-Badge.
Sicher von Anfang an
Agents erben die Berechtigungen des aufrufenden Nutzers – kein Agent bekommt mehr Zugriff als nötig. Außerdem erkennt das System automatisch, wenn ein Agent selbst einen Kommentar schreibt, und verhindert so Endlosschleifen.
Der Unterschied zu klassischen Automationen
Klassische Automationen reagieren auf Statuswechsel oder Feldänderungen – sie sind strukturiert, aber starr. Agent-Mentions sind das Gegenteil: freeform, kontextsensitiv und auf natürlicher Sprache aufgebaut.
Du musst keinen Workflow konfigurieren. Du schreibst einfach, was du brauchst.
Wir freuen uns auf euer Feedback. Probiert es aus – und schreibt uns, was eure Agenten so treiben.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um dieses Thema — kurz beantwortet.
Was sind Agent-Mentions in Spedy?
@handles, mit denen du Runner-Teams oder Projekt-Agenten direkt in Ticket-Beschreibungen und Kommentaren ansprichst. Der Agent liest den Ticket-Kontext, erledigt die Aufgabe und antwortet als Thread-Reply – ohne separates Interface.Brauche ich Code, um einen Agent-Mention einzurichten?
@-Autocomplete jedes Tickets auf.Erben Agenten die Berechtigungen des Nutzers?
Kann ich mehrere Agenten in einem Ticket erwähnen?
@qa für Tests und @docs für ein Doku-Update. Jeder Agent startet mit dem gleichen Ticket-Kontext und antwortet in seinem eigenen Thread.Worin unterscheiden sich Agent-Mentions von klassischen Automationen?
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